Documentaries and reports "Phoenix aus der Elbe ↦ Die 7 Leben des Hamburger Lotsenschoners (2026)"
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Phoenix aus der Elbe ↦ Die 7 Leben des Hamburger Lotsenschoners (2026)
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Die Katastrophe Am 8. Juni 2019 war die lange Geschichte, so schien es, definitiv zu Ende. Der Lotsenschoner "No. 5 ELBE" kollidiert auf der Elbe mit einem Containerschiff, kann noch ans Ufer geschleppt werden, sinkt vor Stadersand. Zum Glück gibt es keine Opfer. Aber um das Schiff ist es geschehen. Oder etwa nicht? Der Stolz von Hamburg 1883 in Hamburg gebaut, 37 Meter lang, zwei Masten, sieben Segel: Der Lotsenschoner war eines der schnellsten und robustesten Holzschiffe, die je im Auftrag der Freien und Hansestadt gebaut wurden und in ihren Diensten fuhr: Mehr als 40 Jahre lang und bei jedem Wetter brachte der Lotsenschoner die Elblotsen in der Deutschen Bucht auf die großen Schiffe, Großsegler, die nach Hamburg fuhren. Als alle Segler in den 1920er-Jahren durch Dampfschiffe ersetzt wurden, schien auch die Zeit von "No. 5 ELBE" abgelaufen. Er lag in Hamburg auf, ein zweiter Einsatz als Ausflugsschiff unter dem Namen "WANDERVOGEL" scheiterte. Aber 1929 kam ein Amerikaner nach Hamburg, kaufte und rettete den Schoner vor der Abwrackwerft: Warwick M. Tompkins. Kap Hoorn Ein paar Jahre später wollte dieser Tompkins mit der Familie, mit Frau und zwei kleinen Kindern, um Kap Hoorn nach Kalifornien segeln. Ein abenteuerliches, ein riskantes Unternehmen: es gelang! 1936/37 steuerte Tompkins den Lotsenschoner, der jetzt "WANDER BIRD" hieß, um die sturmumtoste Spitze Südamerikas und begleitete das halbjährige Unternehmen mit der Kamera, seine Aufnahmen sind Teil dieser "nordstory". Angekommen an der US-amerikanischen Westküste wurde die San Francisco Bay zum Heimathafen des Schoners, die Kinder wuchsen hier auf. Im Mai 2026 kommt der heute 94-jährige Sohn noch einmal nach Hamburg, um Abschied vom Schiff seiner Kindheit, seines Lebens zu nehmen. Zurück in Hamburg Nach vielen weiteren Wirrungen, Wenden und Halsen kaufte die Stiftung Hamburg Maritim den Lotsenschoner 2002 aus Seattle zurück, restaurierte ihn zum Aushängeschiff der Stadt.