Magazine "Kann KI uns fühlen? ↦ 42- Die Antwort auf fast alles (2026)"
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Kann KI uns fühlen? ↦ 42- Die Antwort auf fast alles (2026)
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Aus Angst wegrennen. Wütend verteidigen, was einem wichtig ist. Freude teilen und soziale Bindungen stärken. All das war ein großer Vorteil der Evolution. "Emotionen sind der Grund, warum wir noch am Leben sind", sagt der Psychologe Marcello Mortillaro. Sie sind ein wichtiger Baustein dessen, was menschliches Leben ausmacht. Doch die Frage ist, wie lange Menschen ihre Gefühle noch behalten können. Intelligenten Maschinen gelingt es immer besser, menschliche Emotionen zu erkennen, zu deuten und sogar empathisch darauf zu reagieren. Dieses Vorhaben gewinnt permanent an Bedeutung in der Forschung, und die Entwickler von textbasierten KIs wie Chat GPT oder Gemini lassen ihre Chatbots ständig emotionaler erscheinen. Wie geht das? Leblose Maschine versus lebendige Gefühle klingt erstmal nach einem Widerspruch. Aber Mathematiker und KI-Forscher Thorsten Zander sagt: "Leben an sich ist in gewisser Weise algorithmisch." KIs ermitteln emotionale Muster, u.a. anhand menschlicher Stimmen, Gesichtsausdrücke oder auch durch Körperdaten wie den Puls. Das kann die Maschinen einerseits nützlicher für die Menschen machen: Etwa, wenn sie in Therapien unterstützen. Auch in modernen Autos sind sie teilweise schon verbaut. Erkennt eine KI, dass man in Stress oder Wut gerät, kann sie dabei helfen, einen Gang runterzuschalten. Damit könnten Unfälle vermieden werden. Und vielleicht hat jeder in Zukunft einen persönlichen künstlichen Assistenten dabei, der einem durch den Alltag hilft.