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Dokus und Reportagen "Der Boxerkrieg ↦ Das Ende des chinesischen Kaiserreichs (2026)"

Titel
Der Boxerkrieg ↦ Das Ende des chinesischen Kaiserreichs (2026)
 
Kurzbeschreibung
Zum 125. Jahrestag des Boxerprotokolls erzählt die Dokumentation "Der Boxerkrieg – Das Ende des chinesischen Kaiserreichs" vom Aufstand chinesischer Bauern gegen ausländische Kolonialmächte, darunter Frankreich und Deutschland. Seltene Bildquellen zeigen einen Krieg, der von extremer Gewalt geprägt war und der im Westen – anders als in China – weitgehend vergessen ist.
Erweitere Beschreibung
Die Dokumentation erzählt vom Boxerkrieg und beleuchtet dabei auch die Rolle des Deutschen Reiches, das den Konflikt zur Bühne imperialer Ambitionen machte. Befeuert unter anderem durch die berüchtigte "Hunnenrede" Kaiser Wilhelms II. kamen am Ende über 100.000 Menschen ums Leben, vor allem chinesische Zivilisten.Am Ende der Eskalation steht das Boxerprotokoll von 1901 (Xinchou-Vertrag), das China zu Reparationszahlungen, politischen Zugeständnissen und symbolischer Demütigung verpflichtete. Eine zentrale Forderung war die sogenannte "Sühnemission" des 18-jährigen Prinzen Chun nach Deutschland – geprägt von Machtungleichgewicht, rassistischen Vorstellungen der "Gelben Gefahr" und tiefen kulturellen Missverständnissen.Die ARTE-Geschichtsdokumentation von Minh An Szabó de Bucs und Grit Lederer zeigt mit Unterstützung namhafter Historiker und Expertinnen, wie leicht Konflikte eskalieren, wenn zivilisatorische Normen missachtet werden – und wie stark der Boxerkrieg das Verhältnis zwischen China und der westlichen Welt bis heute prägt.
Genres
Dokus und Reportagen
Geschichte
Das 20. Jahrhundert
Jahr
2026
Dauer
52 Minuten 27 Sekunden
Länder
Deutschland
Herkunft
WDR
Beiträger
Regie Grit Lederer
Minh An Szabó de Bucs
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