Serie "Traumschlösser und Ritterburgen ↦ Von der Steiermark nach Slowenien — Staffel 2 Folge 1 (2021)"
Titel
Traumschlösser und Ritterburgen ↦ Von der Steiermark nach Slowenien — Staffel 2 Folge 1 (2021)
Erweitere Beschreibung
Was einst ein herrschaftlicher Adelssitz war, ist heute Hochzeitskulisse oder stolzes Regionalmuseum - ihren Glanz haben die Prachtbauten von der Steiermark bis nach Slowenien immerfort bewahrt. Von der Wiege der Steiermark bis in die Weinbaugebiete rund um die nordslowenische Stadt Maribor führt diese filmische Reise und spürt dem Leben in prunkvollen geistlichen Zentren und in unscheinbaren Landschlössern nach. Von herausragender Bedeutung für die Geschichte der Steiermark ist Stift Rein. Die verborgen im Norden von Graz gelegene Klosteranlage beherbergt die Grablege des ersten Landeshauptmannes der Steiermark, Markgraf Leopold dem Starken. Auch die erste steirische Landtagssitzung fand hier im ältesten, noch bestehenden Zisterzienserkloster der Welt statt. Der barocke Prunk, der seit der Mitte des 18. Jahrhunderts nicht nur in der Stiftskirche regiert, steht im Widerspruch zur Intention der Klostergründer aus dem Orden der Zisterzienser. Der heutige Abt Philipp Helm verdeutlicht die Bescheidenheit der Mönche in ihren einstmaligen Bautätigkeiten. Ein wahres Baujuwel im äußersten Südosten des Landes ist Schloss Halbenrain, das heute eine Fachschule für Land- und Ernährungswirtschaft beheimatet. Zwischen 1724 und 1980 war das Schloss im Besitz der bedeutenden steirischen Grafen Stürgkh. Die 96-jährige Ladislaya Seyffertitz, Nachfahrin der Stürgkh, hat hier ihre Kindheit verbracht - "in vollkommener Freiheit", wie sie sagt. Ein "Schloss für alle Fälle" ist das im 15. Jahrhundert erstmals erwähnte Schloss Rakican zwanzig Kilometer südöstlich in der slowenischen Region Pomurje. Ob stimmige Kulisse für intime Hochzeitsfeiern oder herbstlich frischer Schauplatz eines Festival-Reigens zwischen Mittelalterfest und Halloween-Party, auf Schloss Rakican betont man die Buntheit und Vielfalt im Angebot. Robert Celec, der die Geschicke des Hauses lenkt, ist stets bemüht, Tradition und Moderne in Einklang zu bringen.