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Dokus und Reportagen "Hirschhausen und der Darm (2026)"

Titel
Hirschhausen und der Darm (2026)
 
Erweitere Beschreibung
"Was für ein Scheißthema" - so formuliert es eine Passantin im Film und trifft damit einen wunden Punkt: Der Darm ist für viele immer noch ein peinliches Thema. Nicht für Dr. Eckart von Hirschhausen: "Der Darm ist kein stumpfes Rohr, sondern ein sensibles Organ mit Superkräften, mit eigenem Nervensystem und Milliarden Mitbewohnern. Je mehr wir darüber wissen, desto größer die Darm-Demut!" Der Arzt und Wissenschaftsjournalist bricht mit seiner neuen Dokumentation "Hirschhausen und der Darm" viele Tabus. Er zeigt mit seiner Darmspiegelung sein eigenes Innerstes, trifft eine Patientin mit künstlichem Darmausgang zum Kaffee und erklärt, warum ausgerechnet bei Krebs eine Stuhltransplantation der "heißeste Scheiß" in der Forschung ist. "In den letzten Jahren ist das Wissen explodiert um die Artenvielfalt in uns, das bakterielle Mikrobiom. Aber dass die Keime von einem Menschen einem anderen dabei helfen können, eine entzündliche Darmerkrankung oder sogar Krebs zu heilen, das hätte ich vor dieser Doku nicht erwartet", so von Hirschhausen. Leben mit chronischen Darmerkrankungen Zu den am weitesten verbreiteten funktionellen Darmerkrankungen gehört das Reizdarmsyndrom. Mehr als zehn Prozent der Menschen in Deutschland sind betroffen. Deutlich seltener treten chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa auf. Viele Betroffene erleben das Gefühl von Stigmatisierung und Scham im Alltag. Von Hirschhausen spricht mit der "Kackfluencerin" Karina Spiess unter anderem darüber, warum es nicht peinlich sein muss, während der eigenen Hochzeitszeremonie aufs Klo zu gehen. Prävention kann Leben retten Die Darmspiegelung gilt weiterhin als wirksamste Methode der Früherkennung für Darmkrebs - auch wenn Stuhl- und Bluttests inzwischen präziser geworden sind. Eckart von Hirschhausen macht sich für die Darmkrebsvorsorge stark: "Ein Freund verstarb mit 34 Jahren an Darmkrebs. Er hatte eine erbliche Belastung.
Genres
Dokus und Reportagen
Gesundheit und Medizin
Jahr
2026
Dauer
45 Minuten
Länder
Deutschland
Beiträger
Regie Krischan Dietmaier
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