Serie "Unsere wunderbaren Jahre ↦ Stunde Null — Staffel 1 Folge 1 (2020)"
Titel
Unsere wunderbaren Jahre ↦ Stunde Null — Staffel 1 Folge 1 (2020)
Erweitere Beschreibung
Sommer 1948: Das Leben im sauerländischen Altena war hart nach den langen Kriegsjahren. Doch die Schwestern Ulla, Gundel und Margot sind jetzt ausgelassener Stimmung. Die Jüngste, Ulla, verdreht Draufgänger Tommy, der gerade aus der Kriegsgefangenschaft zurück ist, den Kopf. Dabei ist sie mit Apothekersohn Jürgen so gut wie verlobt. Die schüchterne Buchhalterin Gundel hat derweil die Zahlen der Metallwerke ihres Vaters im Sinn. Sie bekommt nicht mit, dass Tommys Freund Benno nur Augen für sie hat. Die älteste Schwester Margot kümmert sich um Sohn Winne. Ihr Mann Fritz ist nach Kriegsende noch nicht heimgekehrt. Firmenchef Eduard Wolf wird von den geschwächten Arbeitern unter Druck gesetzt. Das Essen ist knapp. Sie streiken, angeführt von Tommy. Es herrscht Inflation, auch das Geld eines Fabrikbesitzers ist nichts mehr wert. Ulla tauscht daraufhin Wertgegenstände gegen Kartoffeln für die Arbeiter ein. Ulla will Medizin studieren, sie wird sogar zur Aufnahmeprüfung zugelassen. Weil ihr Vater dagegen ist, hilft Tommy ihr dabei, dessen Unterschrift zu fälschen. Unerwartet fahren die Briten mit ihrem Commander Jones auf das Hofgelände der Firma. Ihr Befehl: Totaldemontage. Alle Maschinen der Metallwerke sollen beschlagnahmt werden. Doch Jones merkt schnell, dass er in Wolf einen anständigen Unternehmer vor sich hat, keinen strammen Nazi. Er lässt Eduard daher ein paar Maschinen. Eine Gelegenheit, die Walter Böcker, ehemaliger Ortsgruppenleiter der NSDAP, zu nutzen weiß: Er hat sein Vermögen mit Zwangsarbeit, Waffen und Munition gemacht. Nun unterbreitet er Eduard ein verlockendes Angebot. Doch dieser lehnt vorerst ab. Eduards Ehefrau Christel ist darüber froh, denn einem wie Böcker ist niemand gewachsen, auch nicht ihr Eduard, findet sie. 20. Juni 1948: Die neue Währung ist da. Jeder erhält 40 D-Mark. So auch die sechs Freunde. Auch Margot ist glücklich, denn nun ist endlich Fritz heimgekehrt.