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Dokus und Reportagen "Wilde Kunst (2026)"

Titel
Wilde Kunst (2026)
 
Kurzbeschreibung
Es gibt Tiere, die singen, einige tanzen, manche vollbringen architektonische Spitzenleistungen. Aber entwickeln sie dabei auch Fantasie und Gestaltungskraft? Oder spulen sie nur angeborene Verhaltensmuster ab? Könnte es sein, dass die Wurzeln menschlicher Kunst weit zurück ins Reich der Tiere reichen? Und wenn ja, was haben diese davon?
Erweitere Beschreibung
Was soll man von der Elefantendame Suda halten, die mit Pinsel und Farbe ihren Freund porträtiert? Echte Begabung?Könnte es sein, dass die Wurzeln unserer Kunst weit zurück ins Reich der Tiere reichen? Kunst macht Mühe und kostet Zeit. Lauter Nachteile im Überlebenskampf. Wenn aber Tanz, Gesang und Architektur zu Verführungskünsten werden, zahlt es sich aus.Dass manche Tiere dabei sogar Kreativität und ihren "persönlichen Stil" entwickelten, ist nicht verwunderlich. Schließlich will man sich von Mitbewerbern abheben.Auch in der frühen Menschheitsgeschichte galten die Anfänge der Kunst wohl dem anderen Geschlecht. Dafür sprechen kunstvoll gefertigte Riesenfaustkeile, die zu groß waren, um sie als Werkzeug zu verwenden. Waren sie Schaustücke, um den Frauen zu imponieren?Es vergingen Jahrhunderttausende, bis den Menschen ein Kunststück gelang, was den Tieren bis heute versagt bleibt: die Abbildung ihrer Umgebung. Erst die Eiszeitkünstler vor 43.000 Jahren schnitzten Elfenbein-Figürchen von Mammuts, Pferden und Wasservögeln. Und als sie auf ihren Knochenflöten die ersten Melodien spielten, war die Kunst endgültig zur "Sprache der Gefühle" geworden.Unsere Kunst ist längst über biologische Zwecke hinausgewachsen. Aber ihr Ursprung ist schon bei Tieren zu finden. Schließlich ist auch die Kunst nicht vom Himmel gefallen.
Genres
Dokus und Reportagen
Entdeckung der Welt
Natur und Tiere
Jahr
2026
Dauer
43 Minuten 15 Sekunden
Länder
Deutschland
Herkunft
NDR
Beiträger
Regie Robert Sigl
Volker Arzt
Sendungen Alte Sendungen auflisten
Quelle