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Film "Die Sünderin (1951)"

Titel
Die Sünderin (1951)
 
Kurzbeschreibung
Im Erscheinungsjahr 1951 sorgte "Die Sünderin" in der jungen Bundesrepublik Deutschland für einen Skandal: Hildegard Knef spielt die Prostituierte Marina, die durch ihre Liebe zu dem unheilbar kranken Maler Alexander, gespielt von Gustav Fröhlich, "geläutert" wird. Die Thematisierung von Prostitution, Sterbehilfe und Suizid war ein Tabubruch.
Erweitere Beschreibung
Marina stammt aus gutem Haus, wie man so sagt. Ihre Mutter betrog während des Krieges ihren Stiefvater. Marina wird von ihrem Stiefbruder verführt. So fällt die bürgerliche Familie auseinander und Marina steht allein da. Ihren Lebensunterhalt verdient sie fortan als Prostituierte. Bis sie sich in den gescheiterten Maler Alexander verliebt. Dieser droht aufgrund eines Hirntumors zu erblinden. Sie fahren nach Italien und finden ein kurzes Glück. Erfolglos versucht Marina, in ihrem alten Gewerbe das Geld für die Operation aufzutreiben. Überraschend erklärt sich der Arzt, bei dem sich Alexander vorgestellt hat, zu einer kostenlosen Operation bereit. Nach dem Eingriff kann Alexander wieder sehen. Nach einer glücklichen Zeit lässt Alexanders Sehvermögen erneut nach. Auch eine weitere Operation kann die Erblindung nicht aufhalten. Alexander verliert den Lebensmut ...Der Film "Die Sünderin" (Regie: Willi Forst) löste in der Bundesrepublik Anfang der 50er Jahre einen Skandal aus. Die Kirche störte sich an der Suizidszene, an der "verklärenden Darstellung der wilden Ehe" und der Prostitution Marinas. Es kam zu Boykottaufrufen, öffentlichen Protesten und Morddrohungen gegen Hildegard Knef. Dennoch oder vielleicht gerade deswegen wurde der Film in den ersten drei Wochen von zwei Millionen Deutschen gesehen. Nach dem Abflauen der Proteste schwand das Interesse und der Film wurde kein finanzieller Erfolg.
Altersbeschränkung
12
Genres
Film
Liebesfilm
Melodrama
Jahr
1951
Dauer
eine Stunde 23 Minuten 34 Sekunden
Länder
Deutschland
Herkunft
ARD
Produzenten
Deutsche Styria-Film
Junge Film-Union Rolf Meyer
Beiträger
Regie Willi Forst
Drehbuch Gerhard Menzel
Willi Forst
Produzent/-in Rolf Meyer
Darstellung Aenne Bruck Marinas Mutter
Andreas Wolf Arzt
Änne Bruck Marinas Mutter
Benno Gellenbeck Kunsthändler
Carl Voscherau
Gustav Fröhlich Alexander
Hildegard Knef Marina
Horst von Otto
J. Wolfgang Meyn Marinas Stiefbruder
Jochen Wolfgang Meyn Marinas Stiefbruder
Karl Krämer
Robert Meyn Marinas Stiefvater
Theo Tecklenburg
Wera Frydtberg
Kamera Vaclav Vich
Schnitt Max Brenner
Rudolf Schaad
Musik Theo Mackeben
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ARTE 2026-11-02 Mo 20:15—21:38